Feuerwehrmuseum

 

Ein kleines, feines Museum hat sich die Freiwillige Feuerwehr (FF) Heiligenblut in ihrem 2007 neu errichteten Stützpunkt eingerichtet. Es ist nicht nur das einzige Museum dieser Art im Bezirk Spittal, alle ausgestellten Stücke stammen ausschließlich aus dem Gemeindegebiet von Heiligenblut.

Die Idee, den Platz oberhalb der Mannschaftskästen für einen Ausstellungsraum zu adaptieren, hatte Georg Bernhard, der Kommandantstellvertreter ist. Die Umsetzung erfolgte dann in Gemeinschaftsarbeit. "Mit diesen Ausstellungsstücken haben noch unsere Ur- und Großväter gelöscht und das macht uns besonders stolz", sagt Kommandant Josef Schmidl (49). Das Herzstück dieser einzigartigen Präsentation ist eine Handdruckpumpen-Spritze, das erste leistungsfähige Löschgerät aus dem Jahr 1888, dem Gründungsjahr der Feuerwache Heiligenblut. Eine Krückenspritze ist ebenso zu bewundern wie eine P48 Tragkraftspritze aus dem Jahr 1927, mit 480 Liter Wasserleistung pro Minute. "Das war damals ein Hightech-Gerät", ist Schmidl überzeugt.

Weiters gibt es eine RW80 Tragkraftspritze mit 800 Liter Wasserleistung (1957), eine Spitztüte, die Vorstufe der heutigen Feuerlöscher aus dem Jahr 1904 und den Mölltaler Trichter, eine Erfindung der Feuerwehr Apriach. "Not machte schon damals erfinderisch. Der Trichter wurde in den Bach gelegt, ein Schlauch angeschlossen und bei genügend Gefälle ergab das eine sehr gute Löschhilfe", erklärt Schmidl, der auch ausgebildeter Flughelfer ist.

SIGNALHORN MIT NOTEN

In den Glasvitrinen des Museums, die vom Kaufhaus Hannes Pichler gespendet wurden, finden sich "Schätze" wie ein Feuerwehrhelm mit Löwenkopf aus der Jahrhundertwende, ein Gruppenkommandanten-Helm mit goldenem Band rechts und links, ein Signalhorn mit Noten und vieles andere mehr. Das Feuerwehrmuseum kann nach Voranmeldung beim Tourismusbüro oder der Gemeinde besichtigt werden. "Einer hat immer Zeit und wir freuen uns über jeden interessierten Besucher, auch Kindergärten und Schulen sind herzlich willkommen", sagt Schmidl.

 

 

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